Oide Wiesn 2018
22.September bis 7.Oktober






Die Oide Wiesn

Auch dieses Jahr können wir uns wieder über die nostalgische "Oide Wiesn" in einem abgetrennten Bereich
der Theresienwiese freuen, wo man das Oktoberfest so erleben kann, wie es früher einmal war. Die "Oide Wiesn" bietet den Besuchern allerlei historische Fahrgeschäfte und Volksfestattraktionen, bayerische Livemusik, bunte Trachtenpracht, bayerisches Brauchtum und Festzelte, in denen die Gemütlichkeit wie anno dazumal gepflegt wird.

Die Schaustellerei

Fans historischer Fahrgeschäfte, die auf dem Oktoberfest bisher in der altehrwürdigen Krinoline ihre Runden drehten oder sich in der Hexenschaukel herumwirbeln ließen, finden auf der Oidn Wiesn pure Schaustellernostalgie. So dreht sich der „Kettenflieger Kalb“ von 1919 und das Calypso lässt die 1950er Jahre, die Ära von Rock 'n' Roll und Petticoat, wieder aufleben. Die „Fahrt ins Paradies“ geht gemütlich über Berg und Tal, bei der „Dicken Berta“ können die Besucher ihre Muskelkraft testen. Auch das Original Motodrom von 1928, der ältesten reisenden Steilwand der Welt, kann wieder besucht werden. Volksfest-Klassiker wie Schiffschaukel, Kinderkarussell und Kettenflieger runden neben Schießbuden und Wurfspielen das Vergnügungsangebot ab.
Die Fahrpreise sind familienfreundlich: Alle Fahrgeschäfte und Attraktionen können für nur einen Euro ausprobiert werden.


Das Museumszelt

Im Museumszelt der „Münchner Schausteller-Stiftung“, deren Sammlung sonst im Münchner Stadtmuseum verwahrt ist, laden Exponate zu einer Reise durch die Vergangenheit der Schaustellerzunft ein. Eine Schießbude von 1905 ist ebenso in Betrieb wie das Münchner Springpferdekarussell aus dem Jahr 1945. Süßigkeiten gibt es im „Wiener Eispalast“ von 1937, Brotzeit und Bier in der historischen Wurstbraterei. Neu im Museumszelt ist der nostalgische Verkaufswagen "Alpenhaus" aus dem Jahr 1954. Ein Comeback nach zwei Jahren Pause feiert im Museumszelt das "Humoristische Velodrom", eine Radbahn, auf der mit verrückten Spezialrädern, ovalen Reifen, wippenden Sätteln und merkwürdigen Lenkern gefahren wird - ein Fahrspaß für die Radler und eine Riesengaudi für die Zuschauer.
Wie Schausteller auf der Reise gelebt haben, zeigt als Beispiel ein Wohnwagen aus den 1950er Jahren Im Außenbereich stehen die alten Bulldogs und Zugmaschinen sowie mehrere Jahrmarktsorgeln, die regelmäßig gespielt werden.
Ein Aktionsprogramm für Kinder richtet sich an ein Familienpublikum und an Schulklassen.
Passend zum Zelt ist auch die Musik. Auf der Bühne vom „Urwald-Dämonen“ spielen täglich um 12 und 17 Uhr wechselnde bayerische Kapellen traditionelle und neuere bayerische Tanzmusik.
Das Museumszelt ist von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, die Teilnahme an den Kinderspielen kostenlos. Das Museumszelt bietet im Innenbereich rund 300 Gästen Platz. Neu ist, dass es auch Gastplätze im Freien gibt.
Mehr Infos zu den Exponaten im Museumszelt und zum Programm finden Sie > hier


Das Herzkasperl Festzelt

Das Herzkasperl-Festzelt bietet der jungen Volksmusikszene eine Bühne und stellt eine Alternative zur kommerziellen Volksmusik dar. Junge Bands interpretieren ihr bayerisches Lebensgefühl durch unkonventionelle Musik, z..B. dann, wenn das "Kellerkommando" mit ihrem Ektrosound auf der Bühne steht. Ihr Debut gibt auch die Hip-Hop.Künstlerein "FIVA", die zusammen mit der "Jazzrausch Bigband" neue Maßstäbe der Hip-Hop-Livemusik setzt.
Das zeitlos gestaltete Volksfest-Ambiente soll auch junge Leute ansprechen. Ein Tanzboden im Zelt und im Garten lädt zum Tanzen ein. Die Küche bietet bodenständig-bayerische Schmankerl, aber auch vegane Spezialitäten und Bio-Hendl.


Das Festzelt Tradition

Oktoberfeststimmung wie anno dazumal? Im Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn ist es möglich. Frisch gezapftes Augustiner-Festbier wird in Steinkrügen serviert, hübsche Mädels in Tracht wirbeln über die Tanzfläche und Goaßlschnalzer lassen ihre Peitschen rhythmisch schwingen und knallen. Wenn die „Münchner Oktoberfest Musikanten“ aufspielen, dann stimmt das ganze Zelt mit ein. Es wird geklatscht, gesungen und getanzt. Letzteres findet hier auf einer extra eingerichteten Tanzfläche statt. Geboten ist ein vielfältiges Rahmenprogramm: Neben wechselnden Blaskapellen auch viele Trachtengruppen, die Volkstanz und Schuhplatteln darbieten.
Festwirt Toni Winklhofer setzt auf bayerische Schmankerl. Auf der Speisekarte finden sich vor allem historische Gerichte wie Tellerfleisch, Böfflamott oder Rumfordsuppe. Dazu Augustiner-Oktoberfestbier oder im Weißbiergarten vor dem Zelt Franziskaner Hefeweißbier, das aus Steinkrügen getrunken wird. Dort gibt es auch original Steckerlfisch.
Kinder haben im Festzelt ihren eigenen, besonderen Platz, den Limonadengarten. Hier sprudelt ein Limobrunnen und es gibt auch süße Speisen.


Das Volkssängerzelt "Zur Schönheitskönigin"

Neben täglichen Darbietungen von bekannten Musikern, Sängern, Comedians (das neudeutsche Wort für "Volkssänger") hat hier jeder die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen. Beim Nachwuchswettbewerb "Jetzt sing i" sucht eine Jury aus Funk und Fernsehen neue Talente. Außerdem wird, um dem Namen des Festzeltes gerecht zu werden, jeden Tag ein Madl zur Schönheitskönigin gekrönt.
Ausgeschenkt wird eigens für die Oide Wiesn gebrautes Hofbräu Wiesn-Märzen aus dem Holzfass. Überwiegend traditionelle und regionale Gerichte: Vorneweg der Apfelgriebenschmalz oder die Zwiebelsuppe, Wollwürst oder Leberkäs, diverse Brotzeitbrettl und Münchner Traditionsgerichte wie Kalbslüngerl oder Spanferkel. Im Zelt finden 690 Besucher Platz und im Biergarten stehen noch einmal weitere 200 Plätze zur Verfügung.


Die Oide Wiesn auf einen Blick

Areal: 3,5 Hektar auf dem Südteil der Theresienwiese
Eintritt: 3 Euro pro Person
Bei Zahlung gibt es ein Einlassbändchen für die Oide Wiesn, damit man zwischendurch hinaus kann, ohne später nochmals Eintritt zahlen zu müssen.
Freier Eintritt für Kinder bis 14 J. und für Schwerbehinderte mit Schwerbehindertenausweis Sichtvermerk B
Fahrgeschäfte 1 Euro. Die Eintrittskarte beinhaltet freien Eintritt zum Kulturprogramm der Festzelte.
Betriebszeiten:
Kassenöffnung: täglich 9.30 Uhr
Einlass: ab 10 Uhr
Beginn: 10 Uhr
Letzter Einlass: 21 Uhr, um diese Zeit auch Eintritt frei
Ausschank- und Musikende: 21.30 Uhr
Schließen des Festgeländes "Oide Wiesn" : 23 Uhr



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